Streaming

Streaming wird immer beliebter – jeder dritte bezahlt

Fast 80 Prozent der deutschen Internetnutzer rufen Filme oder Musik via Streaming im Internet ab. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Dafür wurden im Sommer 2015 von der Bitkom Research circa 1000 Internetuser ab einem Alter von 14 Jahren befragt. Bereits fast die Hälfte schaut mehrmals pro Woche Videos als Stream an. Bei Musik ist es deutlich mehr – bereits rund ¾ der Internetnutzer hören Musik über Spotify und Co.

Spannend ist aber auch die Frage wer bereit ist dafür Geld auszugeben. Das sind bereits rund 40 Prozent. Nicht viel – aber dennoch ein positiv steigender Wert. Rund 25% der Internetnutzer bezahlen bereits für einen kostenpflichtigen Videodienst. Dazu zählen die großen wie Amazon Prime Video, Watchever, Netflix aber auch maxdome. Auch Sky Online wird immer wichtiger – der aus SNAP entstandene Dienst aus München.

Die Nutzungsraten von SVOD-Diensten – also Paketmodellen sind laut der Umfrage aber sehr gering. Nur circa 8 Prozent der Nutzer gaben an Videos über Prime Videos zu schauen – dahinter folgt Maxdome mit rund 7 Prozent. Netflix landete damals bei 5 Prozent. Das kann sich inzwischen aber geändert haben. Deutlich mehr genutzt werden kostenlose oder werbefinanzierte Dienste wie RTL Now oder Youtube (mit rund 40 %).

Noch weniger Menschen bezahlen für kostenpflichte Musik-Streaming-Dienste – nur rund 15% – das ist wirklich wenig. Am beliebtesten ist dabei ganz klar Spotify. Rund 50% der Internetnutzer verwenden diesen Dienst. Dicht gefolgt von Apple Music, Soundcloud aber auch LastFM und Deezer.

Zusammenfassung

Vor allem auf den neuen 4K Monitoren und UHD TVs sind Streaming-Angebote angesagt. Sie sind eindeutig im Massenmarkt angekommen.

Warum viele dieses Angebot noch nicht nutzen sind vor allem technische Gründe wie Empfangsstörungen oder Ruckler sowie Verbindungsabbrüche. Rund 40 % der Nutzer gaben an, dass sie solche Probleme schon einmal hatten. Anderen dagegen fällt es wirklich schwer zwischen legalen und illegalen Angeboten zu unterscheiden – deshalb nutzen sie lieber nichts.

Das oberste Ziel sollte deshalb Transparenz sein. Vor allem Aufklärung muss betrieben werden. Andere Länder wie die USA sind dort schon viel weiter. Dort nutzen schon viel mehr Menschen Streaming-Angebote – vor allem Netflix ist dort sehr groß und bekannt.

Ultra HD

Den richtigen Monitor zu finden ist recht schwierig – im Grunde genauso schwer wie den kompletten Rechner selbst zusammenzustellen. Wichtigstes Kriterium ist, dass die Grafikkarte und der Monitor zusammen passen. Nur dann kann der neue 4K Monitor auch seine komplette Leistung abspielen. Was ist nun aber besonders wichtig wenn man einen 4K Gaming Monitor sucht? Das soll dieser Artikel klären.

Kennzahlen – Input-Lag, Hertz, Panel und so weiter

Wer sich schon mal nach einem neuen Ultra HD Monitor umgeschaut hat wird schnell bemerkt haben dass es wirklich sehr viele unterschiedliche Begriffe gibt. Genau diese machen das Lesen von Produktbeschreibungen so schwer. Deshalb erklären wir hier die wichtigsten Begriffe nochmal von Grund auf.

Das Herzstück eines UHD Monitors ist das Panel. Dabei geht es darum wie das Bild auf das Display des Monitors projiziert wird. Grundlegend unterscheidet man drei große Arten von Panels – TN, IPS und MVA. Die Daumenregel dazu ist: TN Panels sind recht günstig und bieten ein gutes P/L Verhältnis – IPS und MVA Panels dagegen sind eher für Gamer mit größerem Geldbeutel gedacht – sie bieten eine deutlich bessere Bildqualität. Genaueres später.

Besonders wichtig für Gamer sind natürlich auch die Reaktionszeiten des Monitors. Diese werden auch Schaltzeigen genannt. Sie stehen dafür wie schnell der Monitor zwischen Schwarz und Weiß wechseln kann. Bis 4 ms ist eigentlich alles ok – darüber sollte man vorsichtig sein. Vor allem für Gaming Monitore ist diese eine wichtige Kennzahl. Damit einher geht die Hertzzahl oder auch Bildwiederholungsrate. Diese gibt an wie viele Bilder ein 4K Monitor pro Minute darstellen kann. Grundlegend wird dies aber durch die Grafikkarte beschränkt. Hier sollte man definitiv nicht sparen. Standard ist ein Wert von 60 Hz – aber es gibt auch echte Gaming Monitore mit 120 Hertz oder mehr. Dabei kommt es vor allem auf einen selbst an – manche merken gar keinen Unterschied zwischen 60 und 120 Hertz andere schon.

Wichtig ist natürlich auch die Auflösung und Zoll-Größe des neuen Gaming Monitors. Am meisten verbreitet momentan sind 24 Zoll Modelle und die Auflösung von 1920×1080 Pixel – also Full HD. Diese kann eigentlich jede Grafikkarte auch Einsteigermodelle problemlos darstellen – auch in ansehbarer Qualität. Grundlegend gilt desto größer der Monitor desto höher sollte auch die Auflösung sein. Ab 28 Zoll empfehlen wir einen 4K Monitor. Testberichte zeigen, dass ab dieser Größe die hohe Ultra HD Auflösung Sinn macht. Allerdings braucht man dann auch eine potente Grafikkarte, die diese Auflösung flüssig darstellen kann.

Ebenfalls relevant ist der Kontrast des Monitors. Diese Zahl gibt an um wie viel heller der hellste Pixel eines Monitors erstrahlt gegenüber dem dunkelsten. Je höher desto besser. Allerdings muss man aufpassen: Manche Hersteller geben einen dynamischen manche einen statischen Kontrast an – wir raten dazu immer den statischen Kontrast zu bewerten. Standard sind hier Werte um die 1000 zu 1.

Auch kennen sollte man die Kennzahl Inputlag. Dieser beschreibt die zeitliche Differenz zwischen dem Eintreffen des Signals aus der Grafikkarte bis zur Darstellung auf dem Monitor. Bei neuen Modellen ist dies eigentlich kaum noch relevant.

Panel-Typen bei Ultra HD Monitoren

Wie schon erwähnt gibt es drei große Typen: IPS / Inplane-Switching Panels; PVA / Patterned Vertical Alignment und TN / Twisted Nematic. Diese sollte man beim Monitor Kauf wirklich kennen.

4k gaming monitor

Langezeit waren die sogenannten TN-Panel markbeherrschend – dies lag vor allem am hohen Preis von IPS und PVA Panels im Endkundenbereich. Dies hat sich aber in den letzten Jahren geändert – inzwischen sind auch UHD IPS Monitore recht günstig.

Der größte Unterschied ist die Blickwinkelstabilität. Diese beschreibt wie schnell das Bild bei schräger Betrachtung schlechter wird. IPS Modelle haben hier einen deutlichen Vorteil – man sieht also auch beim schrägen Blick auf den Monitor alles perfekt. Auch in Sachen Kontrast und Bildqualität wie Farbsättigung können IPS Modelle punkten.

Beim Punkt Reaktionszeit liegen dagegen TN Panel weit vorn. Diese ist dort deutlich höher. Grundlegend kann man sagen, dass es eine Budget-Frage ist. Desto höher das Budget desto eher kann man auch zu einem  IPS Modell greifen.

Ultra HD

Die neuen 4K Fernseher – alles was man wissen muss

Noch lange nicht haben alle TV-Besitzer in unserem schönen Land ein Gerät mit Full-HD-Auflösung und schon werben die TV-Hersteller mit einem nächsten Technikschritt. TV Geräte mit einer 4K Auflösung sollen die nächste Revolution werden durch noch bessere und vor allem schärfer Bilder. Doch vor allem nicht so technikinteressierte Kunden sind sicherlich bei der Vielzahl von Begriffen und Logos verwirrt. Worauf kommt es also an?

Grundlegend: Es gibt gute Geräte ab 1000 Euro

Das Versprechen: Ein viermal so scharfes Bild wie bei bisherigen Full HD TVs, sattere Farben und ein besserer Kontrast. Das sind aber auch laut Experten die Vorteile der neuen TV-Geräte. Dennoch sind die Preise für die neuen Modelle recht hoch. Vor allem Curved Modelle sind nochmal deutlich teurer – doch laut Experten lohnt sich das momentan nicht wirklich – das Bild wird durch die „Biegung“ nicht wirklich besser.

Wirklich große Veränderungen sieht man allerdings nur bei Geräten jenseits der 50 Zoll Marke. Der Vorteil – man kann näher ran – kauft man einen größeren 4K TV dann muss man eben nicht das Sofa weiter wegrücken – sondern kann es dort stehen lassen wo es ist. Denn dank der höheren Auflösung fallen Pixel gar nicht auf. Bei alten Geräten sollte man einen Sitzabstand circa 3x der Bildschirmdiagonale wählen – bei 4K Geräten dagegen reicht schon das 1,5-fache. Das ist eine wirkliche Verbesserung – die man dem Kunden aber schlecht schmackhaft machen kann. Dies bestätigen Fernseher Test Berichte auf sehr vielen verschiedenen Seiten.

Viele Wörter – viele Infos

Ja, dieses Begriffwirrwarr ist ein Wahnsinn – 4K Ultra HD, 4K SmartTV, 4K HDR und vieles mehr bekommt man um die Ohren gehauen von den Technik-Herstellern. Das kann vor allem für Technik-Laien verwirrend sein. Laut diversen Experten ist nur ein Logo wirklich aussagekräftig es ist schwarz-weiß und erinnert an einen Quader – es lautet „UltraHD“. Dies garantiert zumindest bestimmte Mindestanforderungen wie die Auflösung von 3840×2160 Pixel. Außerdem sicher dabei ist der Kopierschutz HDCP 2.2 – damit kann man dann auch Ultra HD Blu-Rays abspielen. Auch verschlüsselte Ultra HD Sender über SAT kann man damit wieder geben. Für die Ultra HD Blu-Rays die bald kommen wird man einen eigenen neuen Player brauchen – diese werden am Anfang recht teuer sein – man muss schon von 400 Euro ausgehen. Doch die Preise werden sicher schneller fallen. Auf HDMI 2.0 sollte man ebenfalls achten.

Der nächste Schritt ist das neu eingeführte Ultra HD Premium. Fernseher-Geräte die diese Norm erfüllen wollen müssen auch HDR beherrschen – also den neuen erweiterten Farbraum und Kontrast. Doch dies wird noch dauern und diese Geräte werden auch extrem teuer sein – zumindest zum Marktstart.

Inhalte sind Mangelware

Zwar erscheinen noch in diesem Jahr die ersten 4K Filme auf UHD Blu-Rays doch sicherlich wird das Angebot zu Beginn recht überschaubar bleiben. Dennoch ist Licht am Ende des Tunnels – gut 2 Jahre nach dem Erscheinen der ersten UHD TVs kommen endlich Inhalte auf silbernen Scheiben auf den deutschen Markt. Eine Alternative die man schon länger hat sind Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon. Dort gibt es schon Inhalte in 4K – wenn auch wenige und oft für einen Aufpreis.

Bis es erste wirklich sinnvolle TV-Sender gibt die in UHD ausstrahlen wird es sicherlich noch 1-2 Jahre dauern. Dort gibt es vor allem wegen der hohen Datenmengen noch Probleme.

Abschluss

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kauf eines neuen UHD TVs deutlich schwerer ist als gedacht und man auf viele Dinge achten muss. Vor allem einheitliche Standards gibt es noch wenig. Man muss echt vieles beachten damit man das passende Modell kauft. Übrigens: Ein Smart TV Test kann helfen das richtige Modell zu finden! Mehr Smart TVs hier: http://www.saturn.de/mcs/productlist/_Smart-TV,48352,474973.html?langId=-3.

4K Fernseher von LG:

TV Geschichte

Die Nutzerzahlen von VOD-Anbietern steigen ständig. Vor allem klassische DVD-Theken kommen gegen diese Marktmacht nicht mehr an – doch auch die Fernsehsender verlieren Marktanteile an die VOD-Anbieter – was kommt als nächstes? Das klären wir.

Viele Videothek-Betreiber sagen, dass sie deutlich merken, dass die Nachfrage nach klassische Leihfilmen deutlich sink. Seit mehr als sechs Jahren gehen die Anzahl der ausgeliehenen Medien immer weiter zurück. Dies bestätigt die Branche. Die Umsätze sinken angeblich um bis zu 10 % pro Jahr. Die Problematik: Durch Preiserhöhungen steuern die Verleiher gegen – doch dadurch verlieren sie wiederrum Kunden.

Streaming bedeutet, dass ein Film gleichzeitig geladen und geschaut wird. Die meisten VOD-Anbieter locken mit einer großen Auswahl an Serien und Filmen. Der größte Anbieter ist Netflix die in fast allen Ländern der Welt verfügbar sind. Fast 190 Länder verfügen über Netflix. In Deutschland nutzen angeblich rund 35% der Internetnutzer VOD-Angebote. Ein deutliches Plus zu vor einem Jahr. Und der Vorteil liegt klar auf der Hand – man muss erstens nicht mehr auf das TV-Programm hoffen und kann sich sein eigenes zusammenstellen. Und auch auf den geliebten Tablets und Smartphones kann man jetzt bequem immer und überall seine Liebslingsfilme schauen. Den größten Marktanteil in Deutschland hat Amazon mit Instant Video gefolgt von Maxdome und Netfix.

Auch der Preis ist unschlagbar – für rund 8 € im Monat kann man so viel und oft Filme anschauen. Alle Anbieter haben ein Paketangebot. Sprich man zahlt einmal und kann aus einer großen Anzahl aus Titeln so viel schauen wie man möchte. Und die Auswahl vor allem an Serien ist wirklich sehr gut.

Ich bin gespannt was in den nächsten Jahren noch passiert. Vor allem in Form neuer Technik wie Ultra HD oder HDR. Da wird sich noch viel tun.

Ultra HD

Immer mehr 4K Fernseher kommen in den Handel. Die Hersteller preisen diese Geräte als die nächste Revolution am TV-Markt an. Experten sagen es geht vor allem darum, dass der Markt generell in einer Krise steckt und die Hersteller nach einer Möglichkeit suchen mehr Geräte zu verkaufen. Das Grundproblem der UHD TVs ist, das die Inhalte fehlen. Als erster TV-Sender wagt nun das ZDF einen Schritt in diese Richtung und stellt ab Mai 2016 Folgen von Terra X in 4K zur Verfügung.

Dies ist die erste produzierte TV-Sendung in UHD. Allerdings wird sie nicht in 4K ausgestrahlt sondern online in der Mediathek zur Verfügung gestellt. Dort kann man dann die 4K Auflösung betrachten. Ebenfalls neu: Auch das Audio-Format ist 4K. Verwendet wird MPEG-H – dies resultiert darin, dass es mehr höhere Töne gibt.

Doch Terra X scheint das Testobjekt für noch mehr zu sein. Auch eine 360 Grad Sendung soll es geben. Diese kann man dann mit einer VR-Brille à la Oculus Rift betrachten. Da diese 3D Brillen noch nicht so verbreitet sind wird man den „Blick“ auch per Maus ändern können. Wie das aussieht zeigt das ZDF bereits jetzt mit einer Doku über Vulkane.

Sind wir mal gespannt was das ganze gibt und wohin es sich entwickelt. Vor allem in Deutschland wird es aber noch dauern bis das normale TV-Programm in UHD ausgestrahlt wird. Bisher hat sich ja nicht mal echtes Full-HD in vielen Haushalten durchgesetzt.